Warum wir eine neue Art der Zusammenarbeit brauchen

Veränderte Rahmenbedingungen wie die zunehmende Globalisierung der Märkte und immer kürzere Produktlebenszyklen fordern von uns eine hohe Flexibilität und Dynamik, um im Wettbewerb Bestand haben zu können.

Diese Flexibilität brauchen wir auch nach innen: den Informationsaustausch unter den Kollegen fördern, um Arbeitsprozesse zu vereinfachen und schneller zu machen, damit wir unseren Kunden Produkte und Services von hoher Qualität und Einfachheit liefern können. Wenn wir die Telekom zur Ersten Wahl im Vernetzten Leben und Arbeiten machen wollen, müssen Intransparenz und Silodenken aufhören.

Social Media geben uns eine Plattform, unser Wissen und Expertise auszutauschen und ohne großen Aufwand voneinander zu lernen. Im Kundenservice, Vertrieb und Marketing sind Social Media bereits seit Jahren gelebte Praxis. Durch externe Social Media Kanäle wie z.B. „Telekom hilft“ und Facebook-Auftritte wie "Telekom erleben" und "Entertain" erreichen wir eine Vielzahl von (neuen) Kunden.

Seit rund fünf Jahren gibt es in der Telekom die Plattform „you and me“, kurz YAM, um neue Wege der Zusammenarbeit im betrieblichen Kontext zu ermöglichen.

Was wollen wir konkret: Informationsaustausch und Zusammenarbeit

Im Kern fördert YAM Informationsaustausch und Zusammenarbeit im Unternehmen über Abteilungsgrenzen hinweg, damit Informationsströme schneller fließen und Arbeitsergebnisse besser werden. Oft genug verläuft beispielsweise der Austausch und die Erarbeitung von gemeinsamen Unterlagen immer noch über lange E-Mail-Verkehre. Doppelarbeit fällt nicht zuletzt durch fehlende Kenntnis bereits vorhandener Dokumente an. Über YAM finden Kollegen schneller zu relevanten Informationen, da sie potentiell das Wissen der gesamten Belegschaft abfragen können. Knowledge Management, also das Nutzbarmachen von Wissen und Expertise von Kollegen für andere Kollegen, wird endlich möglich.

Eine solche kooperative Kultur braucht jedoch Offenheit und Transparenz: Gedankenschritte sollten im Team, in Projekten oder in Communities öfter sichtbar gemacht und das Feedback von Kollegen dazu eingeholt werden. So wird Doppelarbeit vermieden, Arbeitsschritte werden schneller erreicht und Fehler werden so frühzeitig gemacht, damit man noch aus ihnen lernen kann.


Was brauchen wir dafür: Selbstverantwortlichkeit und Vertrauen

Das bedeutet nicht die Abschaffung von Vertraulichkeit, sondern erfordert Vertrauen und Mut. Durch die Öffnung dieser Kommunikations- und Kollaborationswege entsteht bei manchen Kolleginnen und Kollegen die Verunsicherung, ob und in welchem Maß sie berechtigt sind, soziale Medien während ihrer Arbeitszeit zu nutzen. Führungskrafte haben hier die wichtige Aufgabe, ihren MitarbeiterInnen das Vertrauen zu geben, dass sie in YAM regelgerecht und im Sinne des Unternehmens arbeiten, so wie sie es im gewohnten Arbeitsumfeld auch tun. Sie sollten ihre Mitarbeiter zur Arbeit in YAM motivieren und selbst als Vorbild vorangehen. Die Mitarbeiter, die in YAM aktiv werden, sollten sich im Gegenzug bewusst sein, dass sie - wie im Meeting oder im Gespräch auf dem Flur - eine Verantwortung dafür tragen, welche Inhalte sie mit anderen teilen.

Trotz über 118.000 registrierten Nutzern erreicht YAM noch immer nicht alle Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen. Aber es erreicht die, die überzeugt von seinem Nutzen sind. Und mit Kollegen, die von etwas überzeugt sind, zu etwas motiviert sind, macht es großen Spaß zu arbeiten!

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