Mit Magenta Herzblut voraus

Jamie Szameit zu #AndersArbeiten bei der Telekom.

Die letzten Monate wurde das Social Media Business Team der Telekom, im Rahmen eines PraktikumPLUS, von Jamie Szameit unterstützt. Sie hat im Februar 2017 ihr Studium im Bereich Mediendesign absolviert und ihren Weg, durch das große Interesse an Social Media, zu uns ins Team gefunden.

Ihr Hauptprojekt war der Launch dieser Plattform – Grund genug, ihr einmal fünf Fragen zu stellen, in Bezug auf Ihre Tätigkeiten und #AndersArbeiten im digitalen Zeitalter.

 

Winfried:

Wenn Du Deinen Arbeitsbereich und Aufgaben bei der Telekom in kurzen Sätzen beschreiben solltest – was würde da stehen?

Jamie:

Im Team von Social Media Business (SMB) besteht eine offene und respektvolle Arbeitsatmosphäre, in der ich mich direkt willkommen gefühlt habe. Jeder arbeitet zwar an unterschiedlichen Projekten, dennoch steckt das Herzblut des gesamten Teams in jedem Einzelnen. Ich konnte so viele unterschiedliche Einblicke bekommen und habe auch eigene Themen übernehmen dürfen. Meine Aufgaben, wie der Launch der WorkingDigital-Seite oder die Betreuung der Telekom Social Wall, waren mit hoher Verantwortung verbunden. Am Anfang würde man hier vielleicht von diesem bekannten „kalten Wasser“ sprechen, aber ich habe viele Erfahrungen mitgenommen und bin sehr dankbar für das Vertrauen, was mir entgegengebracht wurde.

Was bedeutet für Dich #AndersArbeiten?

#AndersArbeiten bedeutet für mich Transparenz, eben genau diese offene Arbeitshaltung von der ich bereits gesprochen habe. Es geht um ein respektvolles Miteinander und eine offene Fehlerkultur. Fragen werden gestellt wenn sie da sind, Meinungen geäußert und Probleme gemeinsam angegangen. Ganz unterschiedliche Charaktere arbeiten zusammen, lernen und profitieren voneinander, wodurch tolle Projekte entstehen, in denen sich Ideen weiterentwickeln können.

Welche drei Dinge hast Du aus dem Hauptprojekt (Launch „WorkingDigital“) gelernt?

Aus dem Projekt habe ich viel mitnehmen können, da ich bei der Entwicklungsphase bis hin zur Realisierung und dem Launch dabei sein konnte. Ich habe also den gesamten Prozess einer Projektplanung miterleben können. Da ich sogar die Verantwortung für den „WorkingDigital“ Launch tragen durfte, habe ich vor allem mein Planungsmanagement unter Beweis stellen und verbessern können. Ich habe aber auch den Umgang mit Komplikationen gelernt und bin gespannt auf die Weiterentwicklung der Seite nach dem Launch.

Du hast auf Twitter ein digitales Tagebuch Deiner Arbeit bei uns geschrieben. Welche drei Tweets waren für Dich besonders und warum?

Da ich vorher noch nicht bei Twitter registriert war, war für mich natürlich besonders der erste Tweet aufregend. Ein Teil meiner Arbeitskollegen haben sich direkt bereit erklärt ein Bild mit mir zusammen zu machen, wodurch einem die ersten Hemmungen genommen wurden. Um die Fakten möglichst kurz auf den Punkt zu bringen, habe ich das Ganze mit der Bildunterschrift „Zweiter Tag, erster Tweet“ versehen – geboren war mein Twittertagebuch!

Besonders fasziniert hat mich dann mein Tag 13, der dem Azubi Welcomeday galt. Spektakuläre Infos oder ein besonders prickelndes Thema hat der Tweet in meinen Augen gar nicht unbedingt hergegeben, dennoch scheint er irgendwie gut angekommen zu sein. Mehr Likes als damals Follower hat der Tweet bekommen und durch 8 Retweets war ich auf einmal überall auf der Telekomwall zu sehen. Für mich war das eine schöne Bestätigung meiner Arbeit, wodurch mir gezeigt wurde, was eine gute Bildkomposition für eine Wirkung haben kann. Obwohl soziale Netzwerke so schnelllebig sind, sollte das Walten darauf dennoch mit Bedacht geschehen.

Dies hat auch mein Tag 61 bestätigt, dessen Geschichte ziemlich schön die Vor- und Nachteile von Social Media darlegt und mich deswegen fasziniert, aber auch zum Nachdenken gebracht hat. Mit einem giftgrünen „Übernahme“ Schriftzug haben die Auszubildenden der Telekom an dem Tag die die Telekomwall geflutet. Da durchaus auch schon Bot-Angriffe oder Spamverhalten auf diese Art und Weise auf der Wall vorzufinden waren, ist das Team im ersten Moment von solch einem Angriff ausgegangen. Schnell ist die Wall auf einen redaktionellen Modus geschaltet worden, ohne über Alternativen nachzudenken. Herausgestellt hat sich das Ganze anschließend als Guerilla-Aktion, um auf die „Übernahme Situation“ der Auszubildenden im Konzern aufmerksam zu machen. 

Ich denke hier hätte es von beiden Seiten viele verschiedene Möglichkeiten gegeben, anders mit der Situation umzugehen. In meinem Kopf bin ich verschiedene „hätte/wäre/wenn - Varianten“ durchgegangen, aber im Endeffekt lehrt es uns nur wieder einen bewussteren Umgang mit sozialen Netzwerken; in einer schnelllebigen Zeit auch einmal inne zu halten, nachzudenken, abzuwägen und dann zu entscheiden und zu handeln.. oder eben auch nicht.

Was möchtest Du den Autoren dieses Blogs mit auf den Weg geben?

Solch einen bewussten Umgang möchte ich auch den Autoren ans Herz legen, die sich diesem spannenden Thema „working in the digital age“ angenommen haben. Ich hoffe Sie sehen die Chancen, die diese Plattform Ihnen bietet und dass Sie diese in Zukunft mit viel Freude umsetzen. Die WorkingDigital-Seite bietet außerdem tolle Möglichkeiten, den Texten eine gewisse Wertigkeit zu geben und bestimmte Aspekte nochmal hervorzuheben. Ich würde mir wünschen, dass diese Möglichkeiten weiterhin genutzt werden und sich eben auch die Zeit genommen wird, interessante und wertige Artikel zu generieren und in die Welt hinaus zu lassen.

 

Und was meint Ihr? Habt Ihr auch spannende Erfahrungen gemacht, habt Themen über die es sich zu berichten lohnt, oder wollt einfach gern Feedback zu dem Artikel geben?

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