Geschichten des Gelingens - Fokus auf das Positive

Konsequenter Fokus auf das Positive, d.h. seine Aufmerksamkeit und Handlungen darauf auszurichten ist eine der Grundhypothesen der amerikanischen Organisationsentwickler David Cooperrider und Diana Whitney - auch unter der Methode Appreciative Inquiry bekannt. Sie haben herausgefunden, dass Organisationen sich immer dahin entwickeln, worauf sie ihre Aufmerksamkeit und das volle Herzblut richten. Um eine positive Veränderung und Wandel zu erreichen, gilt es die Erfolge und Stärken eines einzelnen aber auch von Teams hervorzuheben und damit eine positive Selbstwahrnehmung und ein "starkes" Fremdbild zu erreichen. Wie macht man das? Man erzählt Geschichten. Das passiert häufig zwischenmenschlich in der Kaffeeküche, oder vlt. auch in der ein oder anderen Teamrunde. Allerdings erreichen diese Geschichten des Gelingens meist nicht die Masse der Organisation und können somit nicht voll zur Wirkung kommen und positive Veränderungen anstoßen.

 

Wie aus einzelnen"Anwendungsfällen" die Geschichten des Gelingens geworden sind

Unser Team vom Social Media Business Programm stand vor der Herausforderung, den Nutzen unseres Enterprise Social Networks - intern you and me oder kurz YAM genannt- zu erklären. Positive Anwendungsfälle gab es einige. Diese waren allerdings nicht direkt als solche erkennbar und existierten nicht konsolidiert. Es entstanden viele Listen in den verschiedensten Dokumenten und vor jeder Vorstellung unserer you and me Plattform begann die "Jagd" und Suche nach diesen Anwendungsfällen. Also galt es, diese positiven Geschichten zu sammeln und zusammenzubringen. Unser Fokus im Team ist immer, die volle Aufmerksamkeit auf das Positive zu richten und da kam uns die Idee "Geschichten des Gelingens" daraus zu machen.

Was versteckt sich hinter den Geschichten des Gelingens zu Anders Arbeiten?

Da wir uns nicht nur auf das YAM in unserer Arbeit beschränken, sind Geschichten des Gelingens in diesem Kontext kurze Erzählungen von Kollegen und Kolleginnen die zeigen, wie Anders Arbeiten gelingen kann. Das kann von Haltung, über neue Formen der Zusammenarbeit bis hin zum gelungenen Einsatz neuer Tools reichen. Dabei ist es wichtig, dass die guten Geschichten sichtbarer werden und für mehr Menschen zugänglich sind. Geschichten des Gelingens können in allen Bereichen konzernübergeifend entstehen und sollen Impulse setzen, die eigene Arbeitsweise zu überdenken. Jeder Mitarbeiter hat bei uns die Möglichkeit seine Geschichte im  Enterprise Social Network bereit zu stellen. Hier gibt es die Möglichkeit eine Vorlage zu nutzen, als Bild abzuspeichern und in einem öffentlichem Fotoalbum für jeden sichtbar hochzuladen. Vergleichbar mit dem Gold-Schürfen, müssen diese Geschichten allerdings erst einmal "ausgegraben" werden. Als hilfreich hat sich hier herausgestellt, die Kollegen und Kolleginnen direkt anzusprechen und die Geschichte zusammen zu formulieren.

In der Küche können sich Geschichten nicht entfalten

Was nutzen Geschichten des Gelingens, wenn sie nur in der Teeküche erzählt werden? Aus diesem Grund entschieden wir uns eine erste Edition als Broschüre im DIN A5 Format zu drucken und somit die ersten 10 Geschichten und Menschen für einen möglichst großen Kreis sichtbar zu machen. Diese konnten wir nun zu jedem Meeting mitnehmen und in der Kantine verteilen. Weiter ging es mit dem Ausdrucken der Geschichten in Großformat und der ersten Vernissage auf unserem Telekom-Barcamp, bei dem die Geschichtenerzähler live dabei waren und authentisch sowie mit viel Leidenschaft von ihren Erfahrungen erzählt haben.

Die Geschichten des Gelingens können bei uns als Vernissage oder auch als virtueller Impulsgeber in einer Webex für Team- und Bereichsmeetings gebucht werden. Darüber hinaus stehen diese für Newsletter als Inspiration zur Verfügung oder wir nehmen sie in gedruckter Form in andere Unternehmen mit, um über Anders Arbeiten zu sprechen. Ein schönes Beispiel war unser Besuch bei Daimler und das Wiedersehen von ehemaligen Kollegen auf den Postern. An sich schon wieder eine extra Geschichte des Gelinges wert :-).

Welche Geschichten haben wir bereits veröffentlicht?

Gestartet sind wir mit Geschichten des Gelingens für unser Enterprise Social Network. Dabei ging es beispielsweise darum, wie einfach und übersichtlich man Events planen kann, wie man sich Feedback zu Produkten ohne Email Ping-Pong einholt oder auch mit Hilfe eines gepflegten Profils in YAM spannende neue Projekte findet und für alle sichtbar macht, das man mit DU angesprochen werden kann. Weitere Geschichten erzählen von neu eingeführten Organisationsformen wie Holocracy, einer freiwilligen WebEx-Lernstunde für und von Mitarbeitern, wie man als Mitarbeiter Mikro-Guerilla Marketing machen kann oder wie man in Business Circles im Kreis diskutiert anstatt sich hinter Tischen zu verstecken. Übrigens eine Geschichte der neuen Führungskräfte-Edition. 

Mein Fazit

Um Veränderungen anzustoßen und Haltungen zu ändern ist einer der Schlüsselfaktoren die konsequente Fokussierung auf das Positive und die gemachten Erfolge.

Es lohnt sich, Geschichten des Gelingens  zu finden, zusammenzubringen und einem großen Publikum zu erzählen.

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