AndersArbeiten@DAIMLER – Ein Hauch MAGENTA bei den Silberpfeilen

400 Daimler-Kollegen in einer Werkshalle in Ludwigsburg: Das Programm DigitalLife lädt zum netWork Camp, dem Kick-off Event der Community, die Daimler-Kollegen im Arbeiten mit dem internen Social Network des Autobauers zu unterstützen. Bei der Telekom sind das seit 2013 die „Guides“, bei Daimler die „netWorkers“. Am 26. und 27. Oktober waren Falko Finzel und ich eingeladen, Wissen und Erfahrungen des Social Media Business Teams zu teilen, wie man mit einem internen Social Network arbeitet und wie man eine Community wie die Guides hegt und pflegt.

Die Telekom hat im Bereich Social Collaboration einen gewissen Vorsprung vor Daimler: Das interne Social Network (YAM) gibt es seit mehr als fünf Jahren, die Guides-Community ist fest etabliert. Das Daimler Netzwerk hingegen startet nach einer Beta-Phase erst jetzt, ebenso wie die netWorker-Community. Aber Daimler macht von Beginn an Dinge, von denen wir noch viel lernen können: Die netWorkers beispielsweise sind eine internationale Community, die Sprache auf dem Event ist Englisch.

Und: Daimler hat das Thema offene, bereichsübergreifende Zusammenarbeit von Beginn an in der Konzernstrategie verankert."Unser Social Intranet ist Teil unseres Geschäfts", sagt Daimlers Strategie-Chef Harald Rudolph auf der Bühne des netWork Camps. Das gewährleistet den Rückhalt von Vorstand und Top-Management und schafft die leidige Trennung von Digitalisierung nach außen und Digitalisierung nach innen aus dem Weg. Chapeau!

Unser Social Intranet ist Teil unseres Geschäfts

(Daimlers Strategie-Chef Harald Rudolph)

Magenta meets Silberpfeil

Nun aber zu „Magenta meets Silberpfeil“. An der Seite von AndersArbeiten- und Social Media-Experten wie Sascha Pallenberg, Alexander Kluge, Isabel de Clercq, Katharina Krenz und John Stepper (per Videoschalte aus den USA) sowie den erfahrenen Kolleginnen Jaqueline Engels und Sarah Süß von der Detecon, haben Falko und ich SMB-Erfahrungen im Aufbau von Menschennetzwerken, zum "AndersArbeiten & Führen" und in der Vereinfachung von Prozessen mit Hilfe von Social Collaboration mitgebracht.

Falko zeigt Geschichten des Gelingens zum Thema "AndersArbeiten" und demonstriert die Zeitersparnis durch Onboarding-Dokumente in YAM oder die Nützlichkeit von Agenda/Protokollen als gemeinsame Basis in Projekten. Fokus seines Workshops ist es, zu zeigen, wie man ohne Email-Ping Pong innerhalb von nur acht Wochen die richtigen Leute und Ideen für ein internationales Event wie den YAM Hackathon findet und wie sich Menschen vernetzen, die sich per Email nie hätten kennenlernen können. Und das Ganze mit nur einem Dokument in YAM, einem offenen und für jeden bearbeitbarem Projekt-Tagebuch.

Guides

Mein Workshop-Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau und der Pflege von Menschen-Netzwerken wie der „Guides“. Die Hauptbotschaft lautet: Nehmt die Kolleginnen und Kollegen ernst, die aus eigenem Antrieb etwas schaffen wollen und gebt ihren Ideen Raum und Möglichkeit zur Umsetzung. Dabei sind insbesondere die Führungskräfte gefragt. Indem sie ihren Mitarbeitern Gestaltungsfreiraum geben und indem sie selbst offener und agiler führen. Ein wichtiger Schritt dahin sind beispielsweise die im Aufbau befindliche und von SMB initiierte Führungskräfte Community Die Lehmschicht bröckelt und die 80/20 Arbeitszeitregelung, die im Bereich HRM von Frank Heilvorangetrieben wird.

Über Unternehmensgrenzen hinweg lernen:

Für beide Seiten – Telekom und Daimler – war das Ludwigsburger netWork Camp ein sehr gelungenes Beispiel eines konzernübergreifenden Wissensaustauschs. Und ganz nebenbei konnten Falko und ich mit vielen Magenta-Utensilien – bspw. das magenta Klebeband, um Plakate zu hängen und auf Workshops aufmerksam zu machen – viel Telekom #werkstolz verbreiten.

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